Alaussa feiert eine rauschende Silvesterparty auf Jost van Dyke / Britische Jungferninseln


Leo mit seiner Alaussa und Crew waren schon vorsorglich am 29. Dezember 2016 nach Great Harbor auf der britischen Jungferninsel Jost Van Dyke gesegelt, um sich einen guten Ankerplatz zu sichern. Denn es lockte sie die legendäre Silvesterparty in der Kneipe Foxy’s und sie waren gewarnt worden, dass die Ankerbucht richtig voll wird.

Es gibt zwar einige Festmachetonnen, die jedoch bei dem erwarteten Partyansturm nicht ausreichen. Wer ankern möchte muss etwas weiter draussen in der Bucht bleiben und bei 10 Meter Tiefe oder mehr ankern. Im flacheren Wasser gibt es nur Platz für 2 Boote zum ankern, aber die waren natürlich schon belegt. Alaussa konnte einen guten Platz finden und musste dafür mit 55m fast ihre gesamte Ankerkette von 65m stecken. Die richtige Stelle zu finden ist natürlich nicht einfach, weil die Boote an den Festmachetonnen einen kleineren Schwojkreis haben und dann Gefahr besteht, dass sie mit den Ankerliegern zusammenstossen, wenn der Wind dreht.

Das Einklarieren lief ganz problemlos, hat 25 US-Dollar gekostet.und man konnte auch gleich schon für die Abreise fünf Tage später ausklarieren. Das spart eine Menge Zeit, weil man nur einmal zur Polizei muss. Vorher war ein Pärchen mit einem Kajak eingereist, woran man ganz plastisch sieht, wie nah die Jungferninseln zueinander liegen.

Am 30.12.2017 ist die Crew der Alaussa zu Fuss nach White Bay gelaufen. Die Strecke ist zwar nicht lang, aber es geht ziemlich steil bergauf und bergab. Die Mühe wurde mit wunderbaren Ausblicken auf die mit Booten gefüllten Buchten belohnt.

Eine andere Möglichkeit wäre eines der vielen öffentlichen Autos gewesen. In White Bay liegt auch die sehr berühmte „Soggy Dollar Bar“. Angeblich heißt sie so, weil viele Leute von ihren Booten zur Bar geschwommen sind und das Geld dabei durchnässt wurde. Die Bar rühmt sich, der Erfinder des Cocktails „Painkiller“ zu sein. Das Geschäft läuft offensichtlich sehr gut für den Barbesitzer, Painkillers wurden am laufenden Band verkauft. Am Strand herrschte eine ausgelassene Stimmung und viele der Besucher kamen von den Kreuzfahrtschiffen, Auch diese Bucht war richtig überfüllt mit Charterbooten, meistens Katamarane von 42-50 Fuss.

Am Silvestertag hatte die Alaussa-Crew sich nicht viel vorgenommen, um für die grosse Party am Abend fit zu sein. Eigentlich könnte man den ganzen Tag im Cockpit verbringen und Hafenkino schauen, bis 20 Uhr am Silvesterabend kamen immer noch neue Boote an.

Die Party im Foxy´s war dann wirklich ganz toll, so wie es ihnen vorher erzählt worden war. Der Eintritt war frei, ziemlich voll, aber nicht überfüllt, die Preise für die Getränke waren nicht teuer und es spielten mehrere Bands.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Recife in Brasilien, wo Leo aufgewachsen ist, ist es sehr üblich Domino zu spielen, in der Karibik anscheinend auch und die Einheimischen wundern sich immer, wenn ein „Gringo“ plötzlich ein paar gute Tricks drauf hat.

Auch wenn es in der Ankerbucht wirklich voll war und viele Leute offensichtlich wenig Erfahrung mit dem Ankern hatten, gab es keine ernsten Zwischenfälle. Die Party war sehr gut und Leo würde sicher wiederkommen!

Wer mehr von Leo´s Abenteuern unter Segeln in der Karibik erfahren möchte, klicke doch einfach bei ihm auf Facebook rein: www.facebook.com/alaussaproject

 

Mitsegeln kann man bei Leo auch. Über sein diecrewboerse.de-Profil könnt Ihr mit ihm Kontakt aufnehmen: https://diecrewboerse.de/crewboerse/mitglieder-2/alaussa/